Bald ist es wieder so weit: wie jedes Jahr werden wir von Ärzten, Behörden und Medien mit dem Thema Grippeimpfung konfrontiert.

Aufgrund der Erfahrungen der vorangehenden Saison und der zirkulierenden Viren auf der Südhalbkugel wird festgelegt, wie die nächste Impfung zusammengesetzt werden muss. Auf dem Weg zu uns nach Europa mutieren diese Viren ständig, d.h. sie verändern ihre Struktur. Die Erreger, die im Winter bei uns ankommen, haben mit dem Grippevirus, das im fernen Osten im Frühjahr ausgebrochen war, nicht mehr viel Gemeinsames. Der Impfstoff aber, so er denn schützen sollte, ist auf die Viren im fernen Osten abgestimmt worden. Dazu kommt noch, dass es bei uns mehr als 300 Erreger gibt, die grippeähnliche Erkrankungen auslösen. Gegen diese "schützt" die Impfung sowieso nicht.

Erwähnenswert ist auch, dass der Erreger von der geimpften Person trotzdem weitergegeben werden kann. Sich z.B. als Pflegefachperson nicht impfen zu lassen, kann also nicht – wie so oft behauptet – als grobfahrlässig bezeichnet werden.

Die Impfung birgt erhebliche Risiken. Gerade ältere Menschen, welchen eine Grippeimpfung sehr empfohlen wird, haben oft nicht mehr die Möglichkeit, auf die Impfung adäquat zu reagieren. Mit teilweise fatalen Folgen.
Bei jüngeren Menschen wird beobachtet, dass diese ständig am kränkeln sind, ohne Fieber zu produzieren. Das Immunsystem ist also geschwächt, der Körper nicht fähig, sich mit Fieber gegen den Infekt zu wehren.

Gemäss einem Bericht der Neuen Luzerner Zeitung vom 29. September 2007 sind Wissenschaftler nach einer Studie zum Schluss gekommen, dass es keine ausreichenden Beweise für eine tatsächliche Wirksamkeit der Impfung gegen Grippe gibt. Dies in einer Zeit, in welcher der Wirksamkeitsnachweis einer Behandlung beim Bundesamt für Gesundheit sehr hohe Priorität hat.

Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein intaktes Immunsystem. Dieses kann man selber durch ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung an der frischen Luft sowie ausreichenden Schlaf stärken. Sollte eine Anfälligkeit für Grippe und Erkältungskrankheiten bestehen, kann diese z.B. mit einer klassisch-homöopathischen Behandlung angegangen werden.
Wenn Sie trotzdem von einer Grippe nicht verschont bleiben: gönnen Sie Ihrem Körper die nötige Ruhe und Erholung welche er braucht – Ihr Immunsystem wird nach durchgemachter Krankheit stärker sein. Im Falle von ausgeprägten oder gar bedrohlichen Beschwerden lassen sich diese in der Regel schnell durch ein homöopathisches Akutmittel wieder in den Griff bekommen.

Und noch zum Schluss: Schon lange wissen wir, dass innere Zufriedenheit die beste Stärkung für unser Immunsystem ist – tun Sie sich also etwas Gutes!