Folgender Beitrag der Sendung Rundschau des Schweizer Fernsehens betreffend gravierender Nebenwirkungen der HPV-Impfung hat hohe Wellen geworfen:

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Bereits 2008 habe ich auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Des Weiteren hatte mich die Neue Luzerner Zeitung um eine kritische Stellungnahme dazu gebeten. Lesen Sie dazu hier:

 

Zugegeben, es klingt sehr verlockend und scheint ein medizinischer Meilenstein: eine Impfung, welche das Ausbrechen des häufigen Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) verhindern soll.

Die Impfung soll eine Ansteckung mit dem humanen Papilloma-Virus (HPV) verhindern, mit welchem die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht wird. Die Ansteckung mit dem Virus geschieht über Geschlechtsverkehr, weshalb die Impfung für alle Mädchen vor dem ersten Sexualkontakt empfohlen wird.

Ich möchte einige kritische Anregungen zum Thema machen:

Die Entstehung von Krebs ist von den verschiedensten Faktoren abhängig. Dass das HPV tatsächlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich ist, wird auch von Fachleuten stark angezweifelt und konnte nie klar bewiesen werden. Fakt ist, dass ein hoher Prozentsatz der sexuell aktiven Frauen irgend einmal in ihrem Leben den Virus in sich tragen. Ein ebenso hoher Prozentsatz davon heilt spontan aus.

Weil eingestanden wird, dass die Impfung nicht gegen alle Untergruppen des Virus schützen kann, bleibt die Vorsorgeuntersuchung (Krebsabstrich) notwendig.

Die Kosten für die empfohlene dreimalige Impfung beläuft sich auf ca. Fr. 500.- pro Person und wird von den meisten Kantonen via Krankenkasse übernommen. Wie ich meine, ein hoher Preis für eine unsichere Wirkung.

Es existieren keine Langzeitstudien über den effektiven Schutz vor dem Virus, noch über die möglichen Nebenwirkungen des gentechnisch hergestellten Impfstoffes.

Mir ist wichtig, an dieser Stelle zu erwähnen, dass ich keinesfalls gegen medizinischen Fortschritt bin, und unterstütze selbstverständlich Bestrebungen, die Entstehung von Krebs zu verhindern. Ich gebe hier nur zu bedenken, ob die erwähnte Impfung der richtige Weg ist oder ob es sich nicht einmal mehr um eine Propaganda handelt, welche die stetig steigenden Gesundheitskosten weiter in die Höhe treibt, mit zweifelhaftem Nutzen.

Die neue Luzerner Zeitung hat mich zu obigem Thema für eine kritische Stellungnahme angefragt. Den Artikel dazu können Sie durch öffnen des PDF lesen.

nlz