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ZUKUNFT MIT KOMPLEMENTÄRMEDIZIN

Am 17. Mai 2009 stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative „Ja zur Komplementärmedizin“ ab.

In den Medien wurde bisher vor allem über die Aufnahme der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung berichtet. Dabei geht es nur um von Ärzten (Dr. med.) erbrachte Leistungen unter anderem in den Bereichen Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Meine Tätigkeit als Naturheilpraktiker wird demnach, unabhängig vom Abstimmungsergebnis, weiter über die Zusatzversicherung entschädigt.

Jedoch wird ein sehr wesentlicher Teil der Abstimmung leider kaum erwähnt: Nämlich die Schaffung von nationalen Diplomen – und somit eine eidgenössische Anerkennung - für nichtärztliche Therapeutinnen und Therapeuten.

Der komplementärmedizinische Markt ist in den letzen Jahren förmlich explodiert und Praxen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Für die Konsumenten ist dabei kaum mehr überblickbar, welches Angebot qualifiziert ist. Kantonal bestehen völlig unterschiedliche Regelungen. Im Kanton Luzern existiert bedauerlicherweise gar keine. Die Abschlüsse der vielen Schulen sind uneinheitlich und oft auch undurchsichtig und von zweifelhafter Qualität.

Mit einheitlichen, nationalen Diplomen kann eine hohe Behandlungsqualität und damit die Patientensicherheit gewährleistet werden. Die Kantone erteilen nur noch Therapeuten mit diesem Diplom eine Praxisbewilligung. Die Abrechnung erfolgt weiterhin über die Zusatzversicherungen.

Als engagierter und seriös arbeitender Therapeut verfolge ich beharrlich das Ziel, dass mein Beruf eidgenössisch anerkannt wird und ich in einem klar definierten gesetzlichen Rahmen als Fachperson im schweizerischen Gesundheitswesen praktizieren kann.

Mit einem Ja am 17. Mai zum Verfassungsartikel „Zukunft mit Komplementärmedizin“, können Sie mir dabei helfen!.

 
       
   
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